Schlagwort-Archive: Marc-André ter Stegen

Gladbach entführt auf Schalke einen Punkt

Das Schalker Stadion nach dem Spiel des FC Schalke gegen Borussia Mönchengladbach.
Das Schalker Stadion nach dem Spiel des FC Schalke gegen Borussia Mönchengladbach.

Fünf Minuten haben Borussia Mönchengladbach auf Schalke gefehlt, um einen Dreier zu entführen und das mit einer Effektivität, die wohl seinesgleichen sucht. Die Mannschaft von Trainer Lucien Favre taucht in der Statistik nur mit einem Schuss auf das Tor von Timo Hildebrand auf – und dieser Versuch von Stürmer Igor de Camargo zappelte tatsächlich im Netz. Dass die Gäste vom Niederrhein bei den Königsblauen aber nicht völlig unterlegen waren, zeigen die zahlreichen Nadelstiche, die Gladbach gegen Schalke setzen konnte. In Gelsenkirchen brennt nach dem Unentschieden der Baum. Die Fans sind unzufrieden, der Torwartwechsel sorgt für neue Diskussion und Trainer Huub Stevens wirkt sichtlich angeschlagen.

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Gladbach feiert de Camargo – ter Stegen völlig verunsichert

Blieb blass bei den Borussen: Gladbachs Torwart Marc-André ter Stegen.
Blieb blass bei den Borussen: Gladbachs Torwart Marc-André ter Stegen.

Gladbachs Sportdirektor Max Eberl rutschte nach dem Spiel das richtige Wort raus. Das 2:0 in der Europa League sein kein Kampf- sondern ein Krampfspiel gewesen und schon in der Halbzeit war dem ehemaligen Fußballprofi die Hutschnur geplatzt. Zu ängstlich agierte seine Mannschaft gegen den zyprischen Meister, der ersatzgeschwächt an den Niederrhein gereist war. „Furcht“, so Eberl, „ist noch nie ein guter Berater gewesen. Trotz der zähen Partie feiert Gladbach nach dem Spiel die Gewissheit, auch im kommenden Jahr noch auf europäischer Bühne vertreten zu sein. Die Fohlen überwintern in der Europa League. Außerdem wird am Niederrhein einen Helden des Abends gefeiert. Igor de Camargo avancierte zum Matchwinner und macht seinem Ruf, nur die wichtigen Tore für seinen Verein zu schießen gerecht. Die Tagespresse lobt den belgischen Brasilianer über den Klee. Torwart Marc-André ter Stegen hingegen muss Kritik einstecken.

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Gladbachs Torwart ter Stegen über Krise, Psychologie und Fans

Marc-Andre ter Stegen von Borussia Mönchengladbach im Interview mit David Nienhaus.
Marc-Andre ter Stegen von Borussia Mönchengladbach im Interview mit David Nienhaus.

Marc-André ter Stegen kommt gut gelaunt und relaxt in die Borussia-Lounge im Gladbacher Stadion. 9 Uhr ist keine ungewöhnlich frühe Zeit für den Nationaltorwart, der sich momentan um sein neues Baby kümmern muss. Nein, ter Stegen ist nicht Vater geworden. Nicht direkt auf jeden Fall. Der Schlussmann hat sich mit seiner Freundin einen Puggle Welpen zugelegt. Dieser kleine Mischling aus Mops und Beagle scheint dem 20-Jährigen dabei zu helfen, die Krise seiner Mannschaft etwas besser zu verarbeiten. Ter Stegen und die Borussia waren in der vergangenen Saison die gefeierten Helden am Niederrhein. Davon ist die Mannschaft von Lucien Favre in der aktuellen Situation so weit entfernt, wie in Puggle vom Kampfhund. Im Interview spricht ter Stegen über Führungsspieler bei den Fohlen, Favres Psychologie und seinen Lösungsansatz für die Krise.

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Gladbach in einer Krise und ratlos

Gedrückte Stimmung bei Gladbach nach der 2:4-Niederlange gegen Fenerbahce Istanbul. Foto: David Nienhaus
Gedrückte Stimmung bei Gladbach nach der 2:4-Niederlange gegen Fenerbahce Istanbul. Foto: David Nienhaus

Borussia Mönchengladbach hoffte gegen Fenerbahce Istanbul auf einen Befreiungsschlag, auf das lang ersehnte Erfogserlebnis. Seit sechs Spielen war die Mannschaft von Trainer Lucien Favre sieglos, in der Europa League sollte endlich der Knoten platzen. Aber das Gegenteil trat ein. Gladbach brach trotz guter Anfangsphase und Führung durch Luuk de Jong ein und ließ spätestens nach 30 Minuten wieder alles vermissen, was das Team in der vergangenen Saison auszeichnete. Die Türken feierten im elften Versuch ihren ersten Sieg gegen eine deutsche Mannschaft und stürzten die Borussen mit dem 4:2-Sieg am Niederrhein noch tiefer in die Krise. „Für uns scheint momentan nicht die Sonne“, fasste Favre die Situation des Vereins in Kachelmann-Manier zusammen. Die Aussichten für Gladbach: trist. Vor der Partie gegen den überraschend starken Aufsteiger Eintracht Frankfurt ziehen dunkle Wolken über dem Borussia-Park auf.

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Ter Stegen wird Gladbachs Held in Leverkusen

Die BayArena von Bayer Leverkusen von aussen beim Gladbach-Spiel
Die BayArena von Bayer Leverkusen von aussen beim Gladbach-Spiel

„Marc und der Pfosten haben uns heute einen Punkt gerettet“, lächelte Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl nach dem glücklichen Punktgewinn seiner Mannschaft bei Bayer Leverkusen. Dabei war dem Manager eigentlich gar nicht nach Lächeln zumute. Die Elf vom Niederrhein hatte erneut große Probleme mit Laufwegen, Abstimmungen, Automatismen und den Räumen zwischen den Mannschaftsteilen. „Der Fehler“, und Eberl korrigiert sich postwendend, „die Fehler, die wir gemacht haben, haben mit Ballbesitz zu tun“, analysierte der 39-Jährige das 1:1 am Rhein. Mit viel Glück und einem starken Torwart Marc-André ter Stegen konnten die Fohlen einen Punkt aus Leverkusen entführen. Zufrieden darüber waren aber nur die wenigsten Borussen.

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Bei Deutschland gegen Argentinien lief fast alles gegen die Löw-Elf

Die Commerzbank-Arena in Frankfurt am Main. Foto: David Nienhaus
Die Commerzbank-Arena in Frankfurt am Main. Foto: David Nienhaus

Kurz vor dem Bundesligastart, das ist so Usus, findet im August auch das erste Länderspiel der neuen Saison statt. Die Nationalmannschaft zeigte sich in Frankfurt am Main zum ersten Mal nach dem bitteren Aus bei der Euro 2012 in Polen und der Ukraine und wollte gleich gegen einen attraktiven Gegner eine Art erweiterte Standortbestimmung überprüfen. Gegen Argentinien ließ Bundestrainer Joachim Löw allerdings ohne einige Bayern-Profis spielen. Philipp Lahm, Manuel Neuer, Bastian Schweinsteiger und Mario Gomez sagten alle aus unterschiedlichen Gründen ab. Die Chance für andere Spieler, eine Duftnote in der DFB-Elf zu hinterlassen. Vor allem Marco Reus und André Schürrle, aber auch Gladbachs Schlussmann Marc-André ter Stegen konnte trotz einer 1:3-Niederlage gegen die Südamerikaner punkten.

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