#NBAtrip – Tag 1: Anreise und Mavs-Kathedrale

„Wenn jemand eine Reise tut, so kann er viel erzählen“, sagt der Volksmund und liegt damit richtig. Sehr kurzfristig hat sich für mich die Möglichkeit ergeben, nach Dallas zu fliegen, um ein bisschen Basketball zu gucken. Playoff-Time in der NBA; die topgesetzten San Antonio Spurs gegen Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks. Mit „sehr kurzfristig“ meine ich: Freitagabend das „Go“ bekommen, Sonntag morgen im Flieger sitzen. Es gibt allerdings wesentlich unangenehmere Dinge, als binnen 36 Stunden die Tasche zu packen und sich auf den Weg zu machen. An dieser Stelle will ich kurz ein Dankeschön an meine Kollegen in der Redaktion hinterlassen. Sie haben es möglich gemacht, dass ich den Trip so Hals über Kopf überhaupt antreten konnte und unter anderem das Bundesliga-Spiel zwischen Schalke und Borussia Mönchengladbach aufgefangen haben. Thx!

Sechs Stunden vor dem Anpfiff dieser Partie saß ich schon in Düsseldorf im Flieger auf dem Weg nach London-Heathrow; um 16 Uhr Bochumer Zeit rollte die Boing 777 auf die Startbahn, neun Stunden später begrüßt uns Dallas, Texas. Sonne, 28 Grad und ein afrikanischer Taxifahrer, der mich für 50 Bucks zum Hotel kutschiert und dabei noch eine kleine Stadtführung macht. Hier wurde Kennedys erschossen, dort ist die Bank of America und natürlich zeigte er mir auch die Kathedrale der Mavericks, die American Airline Arena.

Da das hier aber nicht „mein schönstes Ferienerlebnis“ werden soll, sondern selbstverständlich Arbeit wird, sind Nahrungsaufnahme und Jetleg-Storys ((diesen Eintrag schreibe ich um 5 Uhr morgens)) nur Randgeschichten bei DasSportWort. Über Begegnungen werde ich aber definitiv schreiben. So wie die mit dem Taxi-Fahrer oder dem Beamten der Border-Controll-Behörde. Eigentlich hätte ich ihm doch ausführlich erzählen müssen, was der Grund für meine Einreise ist. Beim Stichwort „Dirk Nowitzki“ aber erzählte mir der „near San Antonio grown guy“ seine Lebensgeschichte, seine Bewunderung für „Dörk and Tim Duncan“ und, dass er glaubt, dass die Spurs das Ding noch nach Hause bringen.

Das wird man sehen. Schon heute. Am ersten Tag in Dallas erwartet mich das Training beider Teams – der Spurs und der Mavs – am Vormittag und, wenn ich den Schedule richtig im Kopf habe, sogar schon das vierte Spiel zwischen den beiden Texas-Konkurrenten. Im Fußball würde man es wohl Derby nennen.

Unter dem Hashtag #NBAtrip – in Anlehnung an den #TriptoRome vor einem Jahr – twittere ich nun ein bisschen von der Reise und checke so bei Foursquare ein, denn ich habe definitiv viel zu erzählen.

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