Auszeichnung für Social Media / Twitter beim Sportbild-Award

Die Gewinner des Sportbild-Awards 2013 versammelt auf einer Bühne. Foto: SPORT BILD - Fotoredaktion
Die Gewinner des Sportbild-Awards 2013 versammelt auf einer Bühne. Foto: SPORT BILD – Fotoredaktion

Ein Pokal, der nicht nach München zu den Bayern geht. Wurde auch mal Zeit. Da fährt man nichts ahnend nach Hamburg zu einem Social Media-Workshop mit Kollegen aus etlichen Sportredaktionen dieser Republik und fährt mit einer Auszeichnung zurück nach Bochum. Folgendes war unmittelbar nach dem Workshop passiert:  „Bereits am Nachmittag wurde in Hamburg der Twitter Award vergeben. Der Preis ging an David Nienhaus. Der Journalist aus der DerWesten.de-Redaktion ist seit Jahren Vorreiter in der Arbeit mit den Neuen Medien. Er entwickelt und betreibt erfolgreich mehrere Accounts bei Twitter und Facebook, Blogs und Internet-Formate.“ (( Auszug aus der Pressemeldung der Sport Bild)). Ich freue mich wahnsinnig.

Im Intranet der Funke Mediengruppe steht nun folgender kleiner Artikel:

David Nienhaus mit SPORT BILD-Twitter-Award 2013 ausgezeichnet

David Nienhaus, Sportredakteur unserer digitalen Markenportale WAZ.de, NRZ.de, WR.de und Westfalenpost.de, ist gestern Abend in Hamburg mit dem SPORT BILD-Award 2013 ausgezeichnet worden. David Nienhaus erhält den Preis in der Kategorie „Twitter“. Der 35-Jährige twittert unter den Pseudonymen @ruhrpoet, @sportgeschichte und gemeinsam mit der Online-Sportredaktion auch unter @DerWestenSport.

Mit „Twinterviews“ begann David Nienhaus früh eine Reihe von Interviews mit prominenten Sportlern (u.a.: Andrea Petkovic, Hans Sarpei, Reiner Calmund, Andre Schürrle) via Twitter, bei denen Follower in Echtzeit Fragen und Antworten mitlesen können. Auch auf Facebook, seinem Blog (dassportwort.de) ist er schon lange aktiv.

„Das kam ehrlich gesagt sehr überraschend für mich. Ich habe mich aber super gefreut, dass diese Arbeit honoriert wird“, sagt David Nienhaus. Über 800 Gäste aus Sport, Medien, Wirtschaft, Politik und Kultur waren bei der  Preisverleihung in der Hamburger Fischauktionshalle auf St. Pauli dabei. Neben David Nienhaus gehörten die ganz großen Namen der Sportbranche zu den Preisträgern – unter anderem Lothar Matthäus, Gerd Müller und Karl-Heinz Rummennige.

Plötzlich selbst ins Visier der Fotografen zu geraten war für David Nienhaus eine ganz neue Erfahrung. „Um den roten Teppich habe ich einen Bogen gemacht, das ist nicht so mein Ding. Eine Fotografin hat mich zwar erwischt, aber ich glaube nur von hinten.“ Beim gemeinsamen Gruppenfoto nutzte David Nienhaus den breiten Rücken von Preisträger Peter Neururer (Comeback des Jahres), um zumindest kurzzeitig dem Blitzlichtgewitter zu entkommen. Seine kurze Nachfrage beim erfahrenen Trainer des VfL Bochum, wie lange es denn noch dauern würde, bis die Fotografen endlich fertig seien, beantwortete kurzerhand der daneben stehende Karl-Heinz Rummenigge: „Bis Peter sagt, dass Schluss ist.“

Im Europa-Center in Essen, wo David Nienhaus am Mittwoch wieder zum Frühdienst antritt („Da wird keine Rücksicht auf Preisträger genommen“), wird er bereits freudig erwartet. Online-Sport-Redakteur-Kollege Andreas Ernst, der David Nienhaus gemeinsam mit einem Team von Freien Mitarbeitern und Pauschalisten den Rücken freihält, war von der Auszeichnung für seinen Kollegen allerdings kaum überrascht: „Keiner hat den Preis mehr verdient als David.“

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(Um nach vorne zu kommen und dort zu bleiben, kommt es nicht darauf an, wie gut du bist, wenn du gut bist, sondern wie gut du bist, wenn du schlecht bist. Martina Navratilova)

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