Mein Tag mit Vitali

Da war er nun, der Vitali. Eloquent, intelligent und unverbindlich. Plauderte mit Ulrich Reitz, dem Chefredakteur der WAZ, über Politik, Tschernobyl, seinen Film „KLITSCHKO“ und den Box-Sport. Es wurde gelacht, genickt und – wie es sich für ein Medienhaus gehört: geknipst, gefilmt und mitgeschrieben. Aber kaum war er da, war er auch wieder weg. Dabei wollte ich doch mal an einer Weltmeisterfaust riechen.

Klitschko beim WAZ-Redaktionsbesuch. Es ist das Duell Nienhaus gegen Klitschko.
Klitschko vs. Nienhaus - Ich würde sagen: Unentschieden!

Die Antwort auf mein olfaktorisches Verlangen kann ich mir aber auch so geben: Krankenhaus. Oder doch Kino? Immerhin war Vitali am Dienstag in der Essener Lichtburg und hat dort bei Popcorn und einer Coke einen Film geguckt. In der Hauptrolle: Er selbst. Als Brad Pitt (so fühlte er sich auf jeden Fall). Und an seiner Seite: Sein Bruder Wladimir. „Gehen Sie in den Film“, riet Klitschko – also der Vitali – den Kollegen in der Redaktionskonferenz.

„Es ist kein Film über Boxen, es ist eine Achterbahnfahrt über das Leben.“ Pause. Lachen. Das saß. Eine Achterbahnfahrt ist für gewöhnlich allerdings recht kurz, so wie auch der Auftritt des zweimaligen Weltmeister nach Version der WBC. Knapp eine Stunde habe ich mit Klitschko durchgehalten. Nicht viele können das von sich behaupten. Nachtrag: Am Abend übrigens sahen wir uns schon wieder. Im Kino. Allerdings nur in der Vorschau zu seinem Film. Nicht in der Achterbahn.

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2 Gedanken zu „Mein Tag mit Vitali“

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