Sweep! Dallas erlebt Debakel gegen Durant und Co.

Das Leiden hat eine Ende. Die Saison der „alten Herren“ der Dallas Mavericks ist vorbei. Dirk Nowitzki und die Mavs verlieren in der ersten Runde der Play-offs auch das vierte Spiel gegen die „jungen Wilden“ der Oklahoma City Thunder. Und nicht nur das zweite Spiel der Serie in Dallas war ein Spiegelbild der Saison. Allein das Schlussviertel steht für die Misere der Mavs in dem Jahr nach dem Titelgewinn.

Die Mavericks führen im Schlussviertel mit 13 Punkten Vorsprung, können diesen aber in den letzten zwölf Minuten nicht über die Zeit bringen. Zu stark ist der Gegner, zu variabel spielen die Thunder und zu wenig kommt vom amtierenden Meister, bei dem die Last wieder nur auf den Schultern von Nowitzki, Jason Kidd und Jason Terry. Das ist zu wenig Qualität. Das weiß auch der Deutsche. „Wenn man in dieser Liga zur Elite gehören will, dann braucht man zwei oder drei Spieler, die jederzeit das Spiel an sich reißen können“, und spielt damit sicherlich auch auf den Erstrunden-Gegner an, der mit Kevin Durant, Russell Westbrook, Oldie Derek Fischer oder Serge Ibaka viele Optionen in der Offensive hat – von James Harden gar nicht zu sprechen. „Meiner Meinung nach haben sie einfach mehr Waffen gehabt als wir“, erklärt der enttäuschte Nowitzki nach dem Sweep.

James Harden war OKCs Waffe im vierten Viertel. Der wohl „beste sechste Mann der Liga“ brachte mit sieben Punkten in Folge die Thunder wieder ins Spiel zurück und war von den Mavs nicht zu stoppen.

Auf Mark Cuban wartete jetzt viel Arbeit. Der Multi-Milliadär muss jetzt versuchen, um Dirk Nowitzki eine neue, frische Truppe aufzubauen, die im nächsten Jahr wieder angreift. Dwight Howard und Deron Williams könnten den nun entthronten Meister wieder erstarken lassen. Dirk Nowitzki kann jetzt eine lange Pause genießen. Vielleicht ja auch mal ganz schön…

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